Der Brustschutz schützt den Oberkörper beim Üben von Schlägen, Tritten und Kombinationen. Er kommt bei Kampfsportarten wie Boxen, Kickboxen, MMA, Karate oder Taekwondo zum Einsatz – sei es als aktiver Sportler beim Sparring oder als Trainer beim Halten der Schlagpolster und bei der Leitung eines intensiven Trainings.
Ein richtig ausgewählter Brustschutz sollte Stöße gegen Brust, Rippen und Bauch abfedern, darf aber gleichzeitig die Bewegung, die Atmung und die Arbeit der Hände nicht unnötig einschränken. Entscheidend sind daher nicht nur der Schutzgrad, sondern auch der Schnitt, der Verschluss, der Sitz am Körper und die Eignung für die jeweilige Trainingsart.
Entscheiden Sie sich für einen leichteren, beidseitigen Brustschutz, der gut am Körper anliegt und bei Tritten volle Bewegungsfreiheit ermöglicht. Praktisch ist die rot-blaue Farbkombination, die sowohl beim Sparring als auch beim wettkampforientierten Training zum Einsatz kommt.
Produktempfehlung: RDX T2 Karate-Brustschutz
Wenn Sie Laps absolvieren oder ein intensiveres Training absolvieren, sollten Sie zu einer Trainerweste oder einem Body Protector greifen. Diese schützen vor allem den Brust-, Rippen- und Bauchbereich bei Kombinationen auf den Oberkörper.
Empfohlene Produkte:
RDX F6M Kara Coach Brustschutz
RDX Brustschutz F6M Kara Coach MATTE GOLDEN PLUS, schwarz-gold S/M
RDX Brustschutz F6M Kara Coach MATTE GOLDEN PLUS, schwarz-gold L/XL
Bei häufigem Training, stärkeren Schlägen und längeren Serien werden Sie die robustere Konstruktion, die mehrschichtige Polsterung und den festen Verschluss zu schätzen wissen. Diese Modelle eignen sich vor allem für Trainer, Vereine und fortgeschrittene Sportler.
Empfohlene Produkte:
RDX BRUSTPROTEKTOR AURA PLUS T-17
RDX L1 Mark Pro Körperschutz
RDX APEX Coach Brustprotektor
RDX T15 Noir Brustprotektor
Leichter Sparring- und Tritt-Training
Für Taekwondo, Karate oder ähnliche Sportarten ist es wichtig, dass der Schutz den Oberkörper abdeckt, ohne dabei die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Geeignet sind leichtere Westen mit guter Stabilität und ausreichender Dämpfung gegen Tritte.
Training mit dem Trainer
Wenn der Schutz von einem Trainer getragen wird, sollte er wiederholten Schlägen auf den Körper standhalten. Wichtig ist der Schutz von Brustkorb, Rippen, Bauch und Solarplexusbereich. Bei Trainerwesten lohnen sich daher eine stabilere Konstruktion und eine mehrlagige Polsterung.
Hartes Vereinstraining
Bei häufiger Nutzung sollten Sie Modelle mit strapazierfähigerem Außenmaterial, festen Nähten, hochwertigen Verschlüssen und einer Polsterung wählen, die sich nicht schon nach wenigen Trainingseinheiten abnutzt.
Je stärker der Kontakt, desto wichtiger ist eine dichtere und mehrschichtige Polsterung. Ein Basis-Bodyprotector reicht für leichteres Training und kontrolliertes Sparring aus. Für Trainer, das Lap-Training und härtere Schläge auf den Körper ist ein robusterer Bodyprotector besser geeignet, der die Aufprallkraft besser verteilt.
Achten Sie jedoch darauf, keinen unnötig massiven Schutz zu wählen. Wenn er zu schwer oder zu sperrig ist, kann er die Bewegungsfreiheit, die Arbeit mit den Händen und die natürliche Haltung einschränken. Der ideale Schutz ist einer, der schützt, ohne zu behindern.
Der Schutz muss fest sitzen, darf aber nicht unangenehm eng sein. Er sollte sich bei Bewegungen weder verdrehen noch verrutschen oder abstehen. Gleichzeitig muss er freies Atmen, die Bewegung der Schultern und eine natürliche Bewegung des Oberkörpers ermöglichen.
Achten Sie bei der Auswahl vor allem auf:
Wenn Sie zwischen zwei Größen schwanken, ist es bei Schutzwesten für Trainer in der Regel besser, die Variante zu wählen, die ausreichenden Schutz bietet und bei der sich die Gurte gut festziehen lassen. Bei Sportwesten für das Sparring ist es hingegen entscheidend, dass die Schutzweste nicht unnötig über den Körper hinausragt und die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt.
Ein guter Verschluss entscheidet darüber, ob der Schutz auch bei längerem Training an Ort und Stelle bleibt. Praktisch sind verstellbare Schulter- und Rückengurte, Klettverschlüsse, Schnallen oder eine Kombination aus mehreren Befestigungspunkten.
Ziehen Sie den Schutz vor dem Training immer so fest an, dass er fest am Körper anliegt. Überprüfen Sie nach einigen Schlägen oder Tritten, ob er verrutscht. Wenn sich der Schutz bewegt, wird seine Schutzfunktion beeinträchtigt.
Bei Schutzausrüstung kommen häufig Kunstleder, strapazierfähige Verbundmaterialien und Schaumstoffpolsterungen zum Einsatz. Wichtig ist, dass die Außenhülle wiederholten Stößen standhält und die Innenseite auch bei Schweißbildung angenehm auf der Haut anliegt.
Wischen Sie den Schutz nach dem Training mit einem feuchten Tuch ab und lassen Sie ihn gut an der Luft trocknen. Verstauen Sie ihn nicht nass in der Tasche – dadurch verkürzen Sie unnötigerweise die Lebensdauer des Materials und begünstigen Geruchsbildung.
✔ Testen Sie den Schutz nach dem Anlegen in Bewegung
Probieren Sie ein paar Ausfallschritte, Drehungen, Vorbeugen und Schulterbewegungen aus. Wenn der Schutz drückt, verrutscht oder das Atmen behindert, ist er nicht richtig eingestellt oder hat die falsche Größe.
✔ Unterschätzen Sie bei härterem Training die Rippen und den Solarplexus nicht
Schläge auf den Körper konzentrieren sich oft auf die Rippen, den Bauch und den Solarplexusbereich. Wählen Sie daher für Trainer und regelmäßiges Sparring einen Schutz, der nicht nur den Brustkorb selbst, sondern auch den unteren Teil des Rumpfes abdeckt.
✔ Pflege des Schutzes: So verlängern Sie seine Lebensdauer
Wischen Sie den Schutz nach jedem Training mit einem feuchten Tuch oder einem speziellen Desinfektionsspray ab. Geben Sie ihn niemals in die Waschmaschine oder den Trockner – Hitze und mechanische Beanspruchung zerstören die Schaumstoffkerne. Lassen Sie den Schutz an der Luft in einem gut belüfteten Raum trocknen, nicht in einer geschlossenen Sporttasche – Feuchtigkeit ist ein Nährboden für Bakterien und unangenehme Gerüche. Lagern Sie ihn vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt, da diese synthetische Materialien zersetzt.
Brauche ich auch beim leichten Training einen Brustschutz?
Für Shadowboxing oder technische Übungen ohne Körperkontakt ist ein Brustschutz nicht erforderlich. Sobald Sie jedoch irgendeine Form von Sparring betreiben oder mit einem Partner Kontaktübungen machen, ist ein Brustschutz unerlässlich – auch bei harmlos aussehenden Übungen. Ein einziger unglücklicher Schlag kann zu einem Rippenbruch führen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Brustschutz und einem Ganzkörperschutz?
Der Brustschutz (Chest Protector) schützt vor allem den vorderen Teil des Rumpfes – das Brustbein und die Rippen. Er ist leichter und in erster Linie für Wettkämpfer und Trainierende gedacht. Ein Ganzkörperprotektor (Body Protector) deckt den gesamten Oberkörper ab, einschließlich der Hüften, des Bauches und oft auch eines Teils des Rückens – er ist massiver und in erster Linie für Trainer und Sparring-Assistenten gedacht.
Kann ich einen Protektor für mehrere Sportarten verwenden?
Ja, die hochwertigen RDX-Schutzausrüstungen sind für ein breites Spektrum an Kampfsportarten konzipiert – Boxen, Karate, Taekwondo, Kickboxen und MMA. Beidseitig tragbare Modelle (wie der RDX T2) bieten zudem farbliche Variabilität für verschiedene Wettkämpfe.
Woran erkenne ich, dass ein Schutz abgenutzt ist und ausgetauscht werden muss?
Sichtbare Beschädigungen (Risse, abgeblätterte Oberfläche), deutlich verminderte Elastizität des Schaumstoffkerns (der Schutz kehrt nicht in seine ursprüngliche Form zurück), lockere Schnallen oder Riemen – all dies sind Anzeichen dafür, dass ein Austausch erforderlich ist. Die durchschnittliche Lebensdauer bei regelmäßigem Training (3–5 Mal pro Woche) beträgt bei Standardmodellen 2–4 Jahre.
Lohnt es sich, auch für Kinder einen Schutz zu kaufen?
Auf jeden Fall – der Bewegungsapparat von Kindern befindet sich noch in der Entwicklung, und Verletzungen der Rippen oder des Brustbeins können langfristige Folgen haben. Wählen Sie für Kinder Modelle in kleineren Größen (S/M) mit weicher Polsterung und einfacher Befestigung, die sie selbst anlegen können.
Muss der Schutz eine bestimmte Zertifizierung erfüllen?
Für den Trainingseinsatz gibt es keine vorgeschriebene Zertifizierung. Bei WKF- (Karate) oder WT- (Taekwondo) Turnieren sind zugelassene Modelle vorgeschrieben – informieren Sie sich vor dem Wettkampf über die geltenden Regeln Ihres Verbandes.
Acra ist eine rein tschechische Marke, die seit 1991 sowohl für Privathaushalte als auch für Spielplätze auf dem Land eine umfassende Auswahl an Sportausrüstung anbietet.
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