Trainingsgeräte – wählen Sie die richtigen für Ihre Ziele aus

 

Möchten Sie zu Hause clever trainieren, ohne dass es kompliziert wird? Trainingsgeräte sind der schnellste Weg, Ihrem Training Widerstand, Stabilität und Abwechslung zu verleihen – ohne dass Sie sich zu Hause ein Fitnessstudio einrichten müssen.

Egal, ob Sie Ihre Körpermitte stärken, Kraft aufbauen, Ihre Kondition verbessern oder nach der Arbeit einfach nur Ihren Rücken lockern möchten – das richtige Trainingsgerät hilft Ihnen dabei, auch bei einem kurzen Training einen großen Unterschied zu machen.

 

 

 

Wählen Sie je nachdem aus, was Sie straffen möchten

Bauch & Rumpf (Core)

Ziel: straffer Bauch, stabiler Rücken, bessere Körperhaltung.

Die besten Hilfsmittel:

Kleiner Tipp: Wenn es beim Training mit dem Stabilitätsrad in den Hüften „zieht“, ist das ein Zeichen dafür, den Bewegungsradius zu verkürzen und das Tempo zu drosseln.

 

Gesäß & Beine

Ziel: Gesäß und Oberschenkel straffen, die Stabilität der Knie verbessern.

Top-Trainingshilfen:

Mini-Tipp für die Knie: Wenn Ihre Knie bei Kniebeugen nach innen „zusammenlaufen“, hilft Ihnen ein Mini-Band über den Knien dabei, die Knie nach außen zu drücken und die Gesäßmuskulatur einzubeziehen (die Stabilität der Knie wird sich schnell verbessern).

Ein kleiner Tipp zu den Bändern: Bei den Bändern gilt: Lieber eine saubere Bewegung mit geringerem Widerstand als sich mit einem starken Band „zu verrenken“.

 

Hände, Schultern & Brüste

Ziel: Stärkung der Arme, Schultern und des Oberkörpers, Verbesserung der Schulterstabilität.

Top-Trainingsgeräte:

Bonus (einfach „vor dem Fernseher“):

  • MERACH-Oberschenkeltrainer – auch wenn er in erster Linie für die Beine gedacht ist, lässt er sich auch als Druckgerät zwischen den Handflächen zur leichten Kräftigung der Arme und der Brust verwenden (wenn Sie ein schnelles, unkompliziertes Training ohne Vorbereitung der Geräte wünschen)

 

Rücken & „Zugmuskeln“ (Schulterblätter, Körperhaltung)

Ziel: ein geraderer Rücken, kräftigere Schulterblätter, Ausgleich der Sitzhaltung.

Top-Trainingsgeräte:

  • Gummibänder/Expander (Latzug, Face Pulls, Aktivierung der Schulterblätter)
  • Seil (Kondition + Rücken/Schultern in Wellenbewegungen)

 

Grifftechnik & Sicherheit beim Krafttraining

Ziel: Die Hantel/den Reck festhalten, die Handgelenke schützen, sicher heben.

Die besten Hilfsmittel:

 

 

 

Tipps & Tricks

✔ Kurzer Leitfaden: „Was möchte ich festigen?“ → „Was soll ich auswählen?“

  • Bauch / Rumpf → Trainingsrad, Slider, Hängesystem (TRX-Typ), Gummibänder zur Rotationsstabilisierung
  • Gesäß / Hüften → Minibänder (kurze Bänder), lange Bänder für Hip Thrust/Abduktion, Körpergewichtsübungen (mit Bedacht)
  • Rücken / Körperhaltung → Bänder/Expander für Klimmzüge, Suspensions-System, Klimmzugstange/Klettergerüst
  • Arme / Schultern → Expander, Gummibänder mit Griffen, Klimmzugstangen, Hanteln/Kettlebells (falls Sie zusätzliches Gewicht hinzufügen möchten)
  • Beine / Kniefestigkeit → Minibänder, Slider (Hamstring-Curl), Gleichgewichtsgeräte
  • Konditionstraining „bis zum Schwitzen“ → Battle Rope/Seile, Hängesystem im Intervalltraining

 

✔ Fortschritt, der funktioniert: Geht in kleinen Schritten vor

  • Sobald Sie die angestrebte Anzahl an Wiederholungen mit Leichtigkeit und korrekter Technik bewältigen, steigern Sie die Intensität ein wenig: schwereres Band / größerer Bewegungsumfang / eine weitere Serie / etwas höhere Belastung. Das ACSM empfiehlt als Faustregel eine Steigerung der Belastung um +2–10 %, wenn Sie 1–2 Wiederholungen mehr als geplant absolvieren.

 

✔ Gummibänder & Expander: Sicherheit und Langlebigkeit

  • Überprüfen Sie vor jedem Training kurz, ob Risse, Abriebstellen oder „ausgedünnte Stellen“ vorhanden sind. Entsorgen Sie beschädigte Gummibänder.
  • Nicht „bis zum Äußersten“ dehnen: Als sichere Grenze gilt, das Gummiband nicht auf mehr als etwa das 2,5-Fache seiner Länge zu dehnen.
  • Lagere die Gummibänder vor direkter Sonneneinstrahlung und Hitze geschützt (sie altern sonst schneller).
  • Praxistipp: Die „Widerstandsfarben“ sind nicht immer einheitlich – achten Sie bei der Auswahl auf die Breite/Dicke und den angegebenen Widerstand (falls vorhanden).

 

✔ Körperliche Belastungen: Was ist gut und was eher nicht?

  • Knöchel- und Handgelenkgewichte eignen sich gut für gezieltes Krafttraining (z. B. Beinheben, Beinausstrecken), werden jedoch beim Gehen oder Laufen aufgrund der veränderten Bewegungsmechanik und der Belastung der Gelenke oft nicht empfohlen.
  • Wenn Sie das Gehen „erschweren“ möchten, ist eine Gewichtsweste bzw. Rucking (Gewicht näher am Schwerpunkt) in der Regel schonender.

 

✔ Slider: kleine Sache, großer Kern

  • Slider erfordern viel Gleichgewicht – machen Sie zunächst ein kurzes Aufwärmtraining und beginnen Sie mit einfachen Varianten.
  • Für verschiedene Oberflächen eignet sich die doppelseitige Ausführung (eine Seite für Hartböden, die andere für Teppichböden).
  • „Tipp“ für zu Hause: Auf glattem Boden hilft oft ein Handtuch.

 

✔ Ab-Wheel: geringerer Bewegungsradius, mehr Kontrolle

  • Beginnen Sie auf den Knien und bewegen Sie sich nur so weit, dass Sie die Körpermitte stabil halten können. Legen Sie eine Unterlage unter die Knie.
  • Häufigster Fehler: Durchbiegung im Lendenbereich (der untere Rücken „sinkt durch“). Das Ziel ist es, die Körpermitte so anzuspannen, dass die Wirbelsäule stabil bleibt.

 

✔ Aufhängesystem (TRX-Typ): Die Befestigung ist das A und O

  • Der Türanker ist nur für feste Türen geeignet; idealerweise sollten Sie eine Tür verwenden, die sich von Ihnen weg öffnet, und den Anker so nah wie möglich an den Scharnieren befestigen.

 

✔ Reißbänder, Bänder, Bandagen: Setzen Sie sie sinnvoll ein

  • Zuggriffe und Bänder sind dann sinnvoll, wenn der Griff Sie bei Zugübungen behindert (Ihre Hände rutschen ab), Ihr Rücken und Ihre Beine aber noch mehr leisten könnten – typischerweise beim Kreuzheben oder bei Klimmzügen.
  • Trainieren Sie gelegentlich auch ohne sie, damit Ihr Griff nicht verkümmert (abwechselndes Training ist ideal).

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1) Wie oft sollte ich trainieren, wenn ich meinen Körper „straffen“ möchte?
Idealerweise zweimal pro Woche oder öfter (Ganzkörpertraining oder ein sinnvoller Split). Wichtiger als ein „perfekter Plan“ ist langfristige Regelmäßigkeit.

2) Wie viele Wiederholungen und Sätze sind für einen Normalverbraucher angemessen?
Oft bewährt sich eine Anzahl von 8–12 Wiederholungen pro Übung und 2–3 Sätze (je nach Zeit und Kondition). Trainieren Sie so, dass die letzten Wiederholungen „anspruchsvoll, aber sauber“ sind.

3) Woran erkenne ich, dass der Widerstand des Gummibands richtig ist?
Bei den letzten Wiederholungen solltest du das Gefühl haben: „Ich könnte noch 1–2 Wiederholungen schaffen, aber es brennt schon.“ Wenn du 20 oder mehr Wiederholungen völlig mühelos schaffst, ist der Widerstand zu schwach.

4) Wann sollte man zu einem stärkeren Band / einer höheren Belastung wechseln?
Sobald Sie den Trainingsplan ohne Einbußen bei der Technik bewältigen und noch „Reserven“ haben. Praktische ACSM-Regel: Erhöhen Sie die Belastung um ca. 2–10 %, wenn Sie 1–2 Wiederholungen mehr schaffen als das Ziel.

5) Was ist besser: ein Expander mit Griffen oder ein langes Gummiband (Powerband)?

  • Expander: schnelle, bequeme Griffe, gut geeignet für das „Heim-Krafttraining für Arme und Rücken“.
  • Powerband: vielseitiger einsetzbar (Kniebeugen, Lat-Züge, Unterstützung beim Klimmzug, Beweglichkeit), aber man muss die Befestigung besser im Auge behalten.

6) Beim Training mit dem Trainingsrad schmerzen meine Hüften. Mache ich etwas falsch?
Meistens handelt es sich um ein „Durchhängen“ in den Hüften (die Rumpfmuskulatur gibt nach). Verkürze den Bewegungsradius, spanne Bauch und Gesäß an und gehe in kleinen Schritten vor.

7) Darf ich mit Knöchelgewichten gehen/laufen?
Meistens wird davon abgeraten – es kann die Gelenke überlasten und die Technik verändern. Für gezieltes Krafttraining ist es in Ordnung, zum Gehen eher eine Weste/Rucking.

8) Was ist der häufigste Grund, warum Menschen „keine Ergebnisse erzielen“?
Zu große Sprünge (Belastung/Umfang) und Unregelmäßigkeit. Besser ist es, zweimal pro Woche regelmäßig zu trainieren und die Belastung schrittweise zu steigern.

Trainingsgeräte

Acra ist eine rein tschechische Marke, die seit 1991 sowohl für Privathaushalte als auch für Spielplätze auf dem Land eine umfassende Auswahl an Sportausrüstung anbietet.

Folgen Sie uns in den sozialen Netzwerken

Kundenservice

Schreiben Sie uns jederzeit

Rufen Sie uns Mo–Fr von 6 bis 15 Uhr an.

Versandarten

Zahlungsarten